Nicolaas Cottenie


Lange Zeit galt mein Hauptinteresse dem Klezmer und wie sich diese reiche und faszinierend jüdische Musiktradition mit anderen Musiken, verbinden lässt; erweitrete Harmonie, zeitgenössische klassische Musik, Improvisation, Balkan Musik, Griechische Musik und vieles mehr – es ist beinah ein bisschen eklektisch.

Das zweifelsohne wichtigste Ereignis in meinem musikalischen Leben ist die Tatsache, dass ich die Ehre und Gelegenheit hatte bei meinem Liebslingsmusiker, -lehrer und -denker Alan Bern, zu studieren. Er entwickelte die Improvisationsmethode Present Time Composition, die ich im Laufe der Jahre durch viel Übung und Studieren verstehen und selbst unterrichten lernte.

Ein anderer wichtiger Faktor, der mein musikalisches Ich von heute beeinflusst, ist meine Auseinandersetzung mit klassicher Harmonielehre. Diese inspiriert mich als Komponist sehr viel mehr als die komplexe Jazzharmonielehre, der ich während meiner Zeit im Konservatorium begegnete.

Dazu wäre es ohne einen weiteren großartigen Lehrer – Lieven Strobbe – nie gekommen. Die Einflüsse Bachs, Mozarts, Haydns und Beethovens sind in meiner Musik deutlich hörbar (obwohl ich mich bei Langem nicht als Experte bezeichnen würde).

Auf den übrigen Seiten dieser Webseite findest Du Informationen zu meinen wichtigsten aktuellen Projekten: Ein Stummfilmprojekt ‘Ohne Worte’ (‘Zonder Woorden’ auf Niederländisch), eine moderne Klezmerband namens Halva und ein traditionelles Klezmerduo mit meiner Frau Alina Bauer namens Azind. Darüber hinaus möchte ich noch ein Projekt erwähnen, das mittlerweile leider nicht mehr besteht, mir aber zu wichtig ist um es nicht zu nennen: Maggid.

Und schließlich verliere ich noch ein paar Worte über meine Tätigkeit als Forscher in dem so vagen, wie schier grenzenlosen Feld der musikalischen Improvisation.